Liebe Freunde der Tradition, Rapid hat auf mich schon als kleiner Bub fasziniert. Damals, in den Siebzigern war das Team zwar nicht übermäßig erfolgreich, aber es gab andere Dinge, die mein Herz in ein grünweißes verwandelten – vor allem das erdige und echte Gemisch, mit dem Zusatz der richtigen Prise rohen Testosterons, welches man mit jedem Atemzug Hütteldorfer Luft mitinhalierte. Die proletarische Tradition des Vereines ließ sich nicht verleugnen, man stand zu seinem Stand. Und jetzt?!
Als Wendelin Schmidt-Dengler im Jahr 2008 mit erst 66 Jahren starb, wurde in seinem Gedenken vor dem nächsten Spiel der Rapid im Hanappi-Stadion eine Schweigeminute abgehalten. Der Universitätsprofessor hatte sich diese letzte Ehre seines Vereins nicht nur durch jahrzehntelange Anhängerschaft verdient, sondern vor allem, indem er das Faszinosum des schönen Spiels und der Liebe zur Rapid in Worte fassen konnte. Er tat dies „nebenberuflich“, aber aus Berufung an der Universität, in Zeitungen und Zeitschriften, in Radio und Fernsehen.
Das Interview mit Peter Pilz findet am Montag nach der Niederlage gegen Red Bull und am ersten Arbeitstag nach dem Kurzurlaub des gebürtigen Steirers statt. Dementsprechend oft läutet das Telefon – Untersuchungsauschuss, ein Tibeter, der abgeschoben werden könnte etc. Peter Pilz ist Anlaufstelle für Gerechtigkeitssuchende aller Art, und man merkt, dass ihm all diese Dinge Herzensangelegenheiten sind – so, wie auch Rapid!
Michi Konsel war für mich in jungen Jahren der Tormann schlechthin. Er war als Goalie schlicht beeindruckend. Daher freute es mich, ein Buch von und über ihn zu sehen. Der Autor Claus Schönhofer hat aus Konsels Erzählungen ein nicht unbedingt tiefgründiges, aber immerhin kurzweilig zu lesendes Buch gemacht. Der Titel Biografie ist dafür allerdings zu hoch gegriffen. Es sind Erinnerungen.
„Ihn kennt ein jeder – ‚Charly‘ Brauneder!“ So lautete ein Gesang der Achtziger-Jahre zur Huldigung Karl Brauneders. Der am 13. März 1960 geborene Niederösterreicher wechselte 1978 von seinem Stammverein ASV Vösendorf zum Wiener Sportclub. Nach fünf Saisonen in Dornbach ging der kampfstarke Linksfuß nach Hütteldorf, wo er aufgrund seiner herausragenden Defensiv- UND Offensiv-Qualitäten zu einem von vielen Publikumslieblingen avancierte. Der 21fache Nationalspieler wurde nach siebeneinhalb Saisonen an den FC Stahl Linz verliehen. Eineinhalb Jahre später kehrte Brauneder nach Hütteldorf zurück, ... [mehr]
Mit einem 2:0-Auswärtssieg bei Fixabsteiger Kapfenberg fixierte Rapid den 24. Vizemeistertitel der Vereinsgeschichte. In einer ansonst müden Partie sorgten Lukas Grozurek und Mario Sonnleitner für die grünweißen (Tor-)Highlights – für Ersteren war es der Premierentreffer in der Bundesliga, Zweiterer scorte erstmals abseits des Hanappi-Stadions für die Grünweißen.
Lukas Königshofer ist im vergangenen Spätherbst aus dem Schatten seiner Torhüter-Konkurrenz getreten und hat bewiesen, dass mit ihm im Rapid-Kasten die Sonne scheinen kann. Im Frühjahr will sich der 22-jährige Shootingstar als „Einser“ etablieren und den Meisterteller zurück nach Hütteldorf holen. Längerfristig schielt „Luky“ auf das Nationalteam. Auch die Premier League hat es dem „Reds“-Fan angetan.
Am 20. März 1985 war der Rapid-Geist in Hütteldorf voll präsent. In einer unvergleichlichen Europacup-Saison spielte eines der legendärsten Rapid-Teams aller Zeiten eine heroische Partie. Denn im Cup der Cupsieger wurde wenige Monate nach dem heldenhaften Aufstieg gegen Celtic Glasgow gleich das nächste Fußballfest gefeiert. Dabei herrschte nach der 0:3-Hinspiel-Niederlage im Viertelfinale bei Dynamo Dresden noch Katerstimmung. Zwei Wochen später gab es dann eines der größten Comebacks in der Vereinsgeschichte des SCR zu feiern.
Johann Krejcirik wurde am 23. Februar 1952 in Laa an der Thaya geboren. Der Top-Goalgetter spielte mit einer dreijährigen Unterbrechung bis zum Alter von 24 Jahren in seinem Heimatort, wo er zu den „berühmtesten Söhnen und Töchtern der Stadt“ zählt. Nicht zuletzt auch deswegen, weil der Mittelstürmer 1976 den Sprung nach Hütteldorf ins Profi-Fußballgeschäft (auf skurrile Art und Weise) schaffte. Bei Rapid etablierte sich der Spätzünder als Flügelstürmer neben Hans Krankl und schoss innerhalb von vier Saisonen 36 Tore in 139 Spielen. Ein Titelgewinn blieb dem Fan-Liebling aufgrund der ... [mehr]
Demnächst:
Der SPIELBERICHT vom Match gegen Wacker Innsbruck...
Ein Hinweis noch:
Alle Statistiken findet Ihr auf der rechten Seite bei den blauen Links...
So long, enjoy and stay green/tuned!
| 1. | Red Bull | 36 | 60:30 | 68 |
| 2. | RAPID | 36 | 52:30 | 62 |
| 3. | Admira | 36 | 59:52 | 55 |
| 4. | Austria | 36 | 52:44 | 54 |
| 5. | Sturm | 36 | 47:41 | 51 |
| 6. | Ried | 36 | 44:38 | 48 |
| 7. | Innsbruck | 36 | 36:45 | 45 |
| 8. | Mattersburg | 36 | 41:43 | 38 |
| 9. | Wr. Neustadt | 36 | 26:51 | 33 |
| 10. | Kapfenberg | 36 | 21:64 | 23 |
| 1. | Horn | 27 | 61:17 | 60 |
| 2. | RAPID (A) | 27 | 51:24 | 53 |
| 3. | Parndorf | 27 | 43:34 | 44 |
| 4. | Austria (A) | 27 | 55:35 | 43 |
| 5. | Sportklub | 27 | 46:43 | 43 |
| 6. | Stegersbach | 27 | 49:46 | 37 |
| 7. | Schwechat | 27 | 38:36 | 36 |
| 8. | Amstetten | 27 | 38:48 | 35 |
| 9. | Ritzing | 27 | 31:46 | 35 |
| 10. | Mattersburg (A) | 27 | 43:46 | 34 |
| 11. | Admira (A) | 27 | 36:53 | 34 |
| 12. | Neusiedl | 27 | 44:49 | 33 |
| 13. | FAC | 27 | 28:27 | 31 |
| 14. | Sollenau | 27 | 60:63 | 31 |
| 15. | Simmering | 27 | 36:46 | 31 |
| 16. | Columbia | 27 | 27:73 | 15 |

