DAS DAVOR
Rapid ging nach dem Gewinn der 18. Meisterschaft als Titelverteidiger in die Saison 1952/53. Und dort lief es gar nicht nach den Vorstellungen von Trainer Hans Pesser und seinen Spielern. Nach 22 Runden hatten die Grünweißen fünf Liga-Niederlagen auf dem Konto, bevor es Ende Mai zu einer kleinen Testspiel-Tournee ging. Rapid lag vier Runden vor dem Meisterschafts-Ende am abgesicherten dritten Platz, ohne Chancen nach vorne und ohne Gefahr von hinten. Für den Anspruch des Rekordmeisters war das zuwenig. Man sprach von einer „Krise bei Rapid“ und ortete grobe Probleme: „Die Spieler meutern und der Rapid-Geist scheint sich allmählich aus Hütteldorf zu verflüchtigen.“ Kein Wunder also, dass nach einer starken Hand gerufen wurde, und so löste Rapids Torjäger-Legende Josef „Pepi“ Uridil im April 1953 Hans Pesser als Trainer ab und blieb für die kommenden 14 Monate in diesem Amt.
Abwechslung tat den vielgescholtenen Star-Kickern wahrscheinlich gut, auch wenn die anstehenden vier Testspiele einige harte Brocken bereitstellten. Vor dem mit großer Spannung erwarteten Clash mit Arsenal – Rapid hatte damals wie die Londoner den Beinamen „Kanoniere“ – wartete der Middlesbrough FC, der knapp vor dem Abstieg in die zweite Liga stand. Es handelte sich um ein Benefizspiel für Überschwemmungs-Opfer vor 60.000 Zuschauern im Olympia-Stadion von Amsterdam. Nach dem ehrenvollen und ebenso hart erkämpften 2:1-Sieg des SCR wartete erstmals seit 20 Jahren Arsenal auf die Grünen. Zwei Jahrzehnte zuvor endete der Vergleich mit 3:3. Nun war Arsenal frischgebackner Meister Englands und somit eine der größten Messlatten im europäischen Klubfußball. Man ging davon aus, dass die Londoner das Prestige des englischen Fußballsports mit einem Sieg bekräftigen wollten. Mit Großzügigkeiten durfte Rapid jedenfalls nicht rechnen.
Am Samstag kamen die Rapidler in ihrem Quartier in Brügge an. Die Unterbringung war nicht besonders, die Bedienung auch nicht. Als den Spielern halbrohes Fleisch serviert wurde, bekam vor allem Ernst Happel einen „Zuckaus“. Es handelte sich allerdings um eine dortige Spezialität, die den Spielern halt nicht zusagte. Und während die Arsenal-Spieler durch Brüssel bummelten, zogen sich die Rapidler auf ihre Zimmer zurück. Brügge, ein blitzsauberes belgisches Kleinstädtchen, wurde von den Rapid-Spielern als „langweiliges Kaff“ bezeichnet und mit Ignoranz bestraft.
Und während die Hütteldorfer sich im Hotel erholten, kündigten die heimischen Gazetten an, dass die letzte halbe Stunde des Spiels im Rundfunk übertragen werde. Glücklich waren jene, die sich an unten beschriebenem Pfingstsonntag vor ihren Radiogeräten einfanden, um einer Besonderheit zu lauschen, die jeder von uns nur zu gerne als Konserve sehen würde.
DAS SPIEL
Das Spiel kam auf eine Einladung von einer belgischen Bierfirma zu einer Exhibition zustande. Cheers! Wobei Rapid vor dem Spiel sicher nicht zum Zuprosten war, weil man nicht an den Sieg glaubte. Die Mannschaft war davon überzeugt, bald das Schlachtopfer Arsenals zu sein. Trainer Uridil bemerkte das und schlich sich bei den von Medien umringten Stars aus England ein. Als er wieder in der Rapid-Kabine war, stellte er die Mannschaft taktisch ein: „Burschen, braucht’s ka Angst ham, i hab’ denen zuagschaut beim Gaberln, de ham ka Gfühl. Flach spieln und schiaßen – de haut’s eini!“ Und seine Spieler taten, wie ihnen vom Coach geheißen.
Vor dem Spiel waren die 20.000 belgischen Zuschauer noch auf der Seite der Engländer. Aber das sollte sich bald ändern.
Vorerst hatte Rapid noch Glück, als Lishman mit einem Kopfball nur die Querlatte traf (10.). Der Stürmer war neben Holton und Roper einer von drei Angreifern, die sich heute noch in der Liste der 20 erfolgreichsten Stürmer Arsenals befinden. Doch trotz der offensiven Gefahr, die den Hütteldorfern drohte, tat die Mannschaft etwas Riskantes, das neben der Überform aller Akteure an diesem besonderen Tag den Ausschlag für den Triumph gegeben haben dürfte: Rapid hielt weiter an seinem leicht veränderten Abwehrriegel fest, womit der gegnerische Linksverbinder entgegen bisheriger Gepflogenheiten unbewacht blieb und der eigenen Angriffsreihe fünf Stürmer zur Verfügung standen. Man nannte diese Aufstellung das „brasilianische System“, in dem große Laufbereitschaft und viel Bewegung ohne Ball gefordert waren. Beides hatten die zehn Feldspieler aus Hütteldorf zu bieten, und zusätzlich noch Ballsicherheit und geniale Aktionen, aus denen immense Torgefahr resultierten.
Es war schon in der ersten Hälfte zu erahnen, dass es ein stolzer Tag für die Grünweißen werden könnte, doch vorerst fehlte es noch an dem erlösenden Führungstreffer. Den besorgte mit Leopold Gernhardt ein Spieler, der 1941 noch als Jungspund Deutscher Meister geworden war und jetzt schön langsam zum alten Eisen gehörte. Gegen Arsenal spielte der Routinier nur deswegen, weil Franz Golobic nicht zu diesem Spiel antreten konnte. Jedenfalls legte sich Gernhardt in der 41. Minute die Kugel für einen Freistoß zurecht und donnerte sie zur verdienten Führung in die Maschen. Arsenal war geschockt, Rapid nutzte den Lähmungszustand des favorisierten Gegners aus: Nach einer herrlichen Offensiv-Aktion des in Topform spielenden Robert Körner brauchte Robert Dienst einen der berühmt-berüchtigten Vorlagen des Stangerlpass-Erfinders nur mehr über die Linie zu drücken. Rapid ging mit einer sensationellen 2:0-Führung in die Kabine und hatte das Publikum mit seinem begeisternden Spiel längst hinter sich.
Rapids Sturm kombinierte laut Medienberichten extrem flüssig und schoß einfach prächtig. In dieser Form wäre der Angriff der Hütteldorfer en bloc dem Team zu empfehlen gewesen. Den nächsten Beweis für diese gewagte Prognose trat Erich „Mopsl“ Probst eine Minute nach Wiederbeginn an. Er, der wieder einmal das „Quecksilber“ der Rapid-Offensive war, ständig zur Stelle, verwertete den nächsten Assist von Robert Körner und es stand 3:0 (46.)! Die Hütteldorfer spielten sich in einen Rausch und das ratlose Arsenal leistete verzweifelten Widerstand. Drei Gelbe Karten holten sie sich ab. Doch „Poidl“ Gernhardt kaufte dem rothaarigen schottischen Internationalen Forbes, der der wildeste von allen Defensiv-Recken war und Rapid offensichtlich dezimieren wollte, die „Schneid“ ab. Es war aber eine Leistung, in der niemand hervorzuheben war. „Tiger“ Zeman hatte nur dreimal die Gelegenheit, sein Können unter Beweis zu stellen. Die Verteidigung, gebildet von Max Merkel und Ernst Happel, agierte makellos. Gießer entschied jeden Zweikampf für sich, Riegler war fleißig für drei, und im Angriff waren die fünf Aufgebotenen sowieso nicht zu halten. Robert Körner, der als „österreichischer Matthews“ bezeichnet wurde (Stanley Matthews war damals der weltbeste Rechtsaußen), verbrauchte alleine an diesem Nachmittag drei Verteidiger!
Das belgische Publikum stand vor Begeisterung buchstäblich kopf, es feierte jeden gelungenen Trick, jeden Paß und jede Aktion Rapids und überschüttete die Österreicher mit einem einzigartigen Beifall.
In der 54. Minute konnte Holton zwar den Anschlusstreffer erzielen, an der Überlegenheit Rapids gegen einen hilflos wirkenden englischen Meister änderte sich aber nichts. Und jeder Radio-Besitzer, der jetzt – eine halbe Stunde vor Spielende – sein Gerät in Betrieb nahm, erlebte noch die endgültige Demontage Arsenals. In der 63. Minute zog wieder Robert Körner auf und davon, seine Hereingabe verwertete Dienst im Stile eines Weltklassespielers. Zu diesem Zeitpunkt spielte Roper bereits linker Verteidiger, Smith Mittelläufer und Forbes Rechtsaußen. Brown bezog den rechten Läuferposten und Lishman war ausgeschieden. Die Umstellung machte die Konfusion der Briten nur noch schlimmer. Unverständlich, wie Arsenal im verwirrenden Flachpass-Spiel der Grünen, bei dem sich kaum ein Wiener einen misslungenen Passball erlaubte, hilflos herumtappte und sich dem Gelächter des Publikums auslieferte.
Der fünfte Treffer war eine brüderliche Kombination, denn Alfred Körner war in der 69. Minute der umjubelte Torschütze und sein Bruder Robert zum vierten Mal an diesem Tag(!) der Vorbereiter. Holton gelang eine Minute später noch ein Kopfball an die Latte, aber das war es mit der „englischen Herrlichkeit“.
Es war ein eindrucksvoller Sieg Wiener Mutterwitzes und ausgereifter Technik gegenüber Kraft und Schnelligkeit. Und in der 89. Minute fixierte Rapid ein Resultat, von dem die Sportwelt damals sprach. Hanappis Erinnerung an das sechste Tor: „Happel trat zu einem Freistoß an, Körner-Robert lief am Ball vorbei, die Engländer fielen prompt auf diese Finte herein, die Mauer löste sich auf, und Happel schoss seelenruhig ein...“
So einfach ging den Rapidlern an diesem Tag alles vom Fuß. Nach dem Schlusspfiff bildeten alle Arsenal-Spieler – außer dem verbitterten Forbes – ein Spalier und applaudierten in diesem bitteren Moment den Siegern. Für Robert Körner war es der bewegendste Augenblick seines sportlichen Lebens, für viele seiner Kollegen auch. Nach dem Spiel, in dem es ein Cornerverhältnis von 13:3 zu Gunsten von Rapid gab, bekamen die zuvor über sich hinausgewachsenen Hütteldorfer einen sieben Kilo schweren Silberpokal. Der SCR hatte soeben einen der größten Erfolge für Fußball-Österreich errungen. Die Medien waren sicher: „Das Spiel wird ein unvergängliches Ruhmesblatt in der österreichischen Fußballgeschichte darstellen.“ Und aus heutiger Sicht kann man sagen, dass sich diese Vermutung bewahrheitet hat.
DAS DANACH
Die Augen der Welt waren auf die Rapid-Kicker gerichtet, damals, als Österreich noch im Konzert der Großen mitspielte...
„Arsenal-Vater“ und -Manager Tom Witthaker war einer der ersten Gratulanten in der Rapid-Kabine und lobte Uridil: „Ich entsinne mich nicht eines gleichen Debakels meiner Mannschaft. Was habt Ihr Österreicher doch für wunderbare Fußballer. Rapid ist ein Begriff in der Fußballwelt.“ Der Middlesbrough-Präsident meinte nach dem Arsenal-Match, noch nie ein so exzellentes Spiel gesehen zu haben, „jeder einzelne Mann ein so überragender Könner“. Dem schloss sich Rapid-Trainer Uridil an.
Wirklich erschüttert wurde das Mutterland des Fußballs aber nicht, denn: „England verschweigt das Arsenal-Debakel“, war in den heimischen Gazetten zu lesen.
Mit der Schlagzeile „Wiener Schule bleibt Trumpf!“ wurde die Beibehaltung der Wiener Eigenart gefordert. „Die Rapidler haben in Brügge die berühmte Arsenal-Elf gerade damit aufgerollt, daß sie durch kluges Stellungsspiel und Laufenlassen des Balles den Gegner ausmanövrierten.“ Der junge Karl Gießer war eine der überragenden Erscheinungen am Feld, weil er das Mittelfeld wie einst „Pepi“ Smistik kontrollierte. Robert Körner lief auf der rechten Seite zur Hochform auf und bediente seine Sturmkollegen am laufenden Band. Alle anderen Spieler lieferten aber ebenso famose Leistungen ab.
Während des Spiels agierten die Briten noch nicht wie gute Verlierer, boten die eine oder andere Entgleisung. „Geradezu hemmungslos setzten sie ihre Körperkräfte ein.“ Nach dem verlorenen Match rangen sie sich aber auf bewundernswerte Art und Weise zum Fairplay durch, indem sie dem grandiosen Auftritt ihres Gegners den gebührenden Respekt entgegenbrachten.
Wenige Tage später setzte der SCR seinen Triumphzug durch Europa fort: Man gewann gegen Stade Français 2:0 und setzte sich gegen eine Stadtauswahl aus Kopenhagen mit 5:1 durch.
Zurück im Liga-Alltag, fixierte Rapid mit zwei Unentschieden und zwei Siegen den dritten Platz in der Meisterschaft. Die Spieler erhielten eine Goldmedaille vom Verein, „für besondere Verdienste“.
In der darauffolgenden Saison wurde Rapid wieder Meister und bei der WM 1954 holte sich Österreich mit den Stammspielern Happel, Hanappi, Dienst, Probst, Robert und Alfred Körner von Rapid den sensationellen dritten Platz.
Gut 20 Jahre nach dieser „unvergänglichen Demonstration echtester Wiener Fußballkunst“ lud Robert Dienst, inzwischen Gasthofbesitzer in Stockerau und Trainer der hiesigen Mannschaft, seine Kameraden von damals zu einem Wiedersehen ein. Sie spielten gegen die Alten aus Stockerau, um nach dem Kickerl ihre Erinnerungen zu einer der größten Sternstunden des österreichischen Fußballs beim „Dienst-Bladen“ aufzufrischen. Nur Ernst „Aschyl“ Happel konnte nicht kommen, ansonsten waren sie alle da – die Helden von Brügge. Dienst: „Es war damals wirklich mein schönster Tag, und ich glaube, wir hatten damals eine Mannschaft, die in ganz Europa keinen Gegner zu fürchten brauchte.“ Die Ergebnisse nach dem Arsenal-Spiel lassen genau das vermuten. Und es ist schade, dass der Europacup der Landesmeister erst zwei Saisonen später gestartet wurde. Wer weiß, was Rapid in genau dieser Phase erreichen hätte können!
Um Rapids Wahnsinns-Leistung von damals besser einordnen zu können, möchte ich die Rekord-Niederlagen Arsenals kommentarlos aufführen:
Höchste Meisterschafts-Niederlage: 0:8 (im Auswärtsspiel gegen Loughborough Town in der Second Division, 12. Dezember 1896)
Höchste Heim-Niederlage: 0:6 (gegen Derby County im FA Cup, 28. Januar 1899)
Höchste Niederlage im FA Cup: 0:6 (im Heimspiel gegen Derby County im FA Cup, 28. Januar 1899 und im Auswärtsspiel gegen West Ham United, 5. Januar 1946)
Höchste Erstliga-Niederlage: 0:7, jeweils in Auswärtsspielen (gegen die Blackburn Rovers am 2. Oktober 1909, West Bromwich Albion am 14. Oktober 1922, Newcastle United am 3. Oktober 1925 und West Ham United am 7. März 1927)
Höchste Premier-League-Niederlage: 1:6 (im Auswärtsspiel gegen Manchester United, 25. Februar 2001)
Höchste Ligapokal-Niederlage: 0:5 (im Heimspiel gegen den FC Chelsea, 11. November 1999)
Höchste Europapokal-Niederlage: 2:5 (im Heimspiel gegen Spartak Moskau im UEFA-Pokal, 29. September 1982)
Höchste Heim-Niederlage im Arsenal Stadium: 0:5 (gegen Huddersfield Town in der First Division, 14. Februar 1925 und den FC Chelsea im Ligapokal, 11. November 1999)
Höchste Heim-Niederlage im Emirates Stadium: 1:4 (gegen den FC Chelsea in der Premier League, 10. Mai 2009)
Und wo, wenn nicht an dieser Stelle, sollte ich auf das Quartett „Die legendärsten Torjäger Hütteldorfs“, in dem Josef Uridil, Robert Dienst, Erich Probst und Alfred Körner vertreten sind, hinweisen? >>>
(grela)
DIE FAKTEN
FREUNDSCHAFTSSPIEL am 24.05.1953
SK RAPID WIEN – Arsenal London 6:1 (2:0)
Brügge, 20.000, SR Wiesak (BEL)
Torfolge: 1:0 (41.) Gernhardt, 2:0 (44.) Dienst, 3:0 (46.) Probst, 3:1 (54.) Holton, 4:1 (63.) Dienst, 5:1 (69.) Körner II, 6:1 (89.) Happel
SK RAPID WIEN (2-3-5): Zeman – Merkel, Happel – Riegler, Gießer, Gernhardt – Körner I, Hanappi, Dienst, Probst, Körner II
Arsenal: Kelsey – Wade, Smith – Forbes, Daniel, Shaw – Roper, Logie, Holton, Lishman, Madern
Gelbe Karten: Forbes, Smith, Daniel
QUELLEN: Rapidarchiv, Kurier, Rapid-Chronik
Spiele, in denen der SK Rapid Wien für Furore gesorgt hat, ja vielleicht sogar ein kleines Stück Fußball-Geschichte geschrieben hat, gibt es einige. Beim lustvollen Rückblick auf diese „Klassiker“ geht es uns nicht darum, von A bis Z Originäres zu schaffen, sondern auch das bereits Geschriebene zusammenzufassen und beides zu einem interessanten Eintauchen in die (Match-)Geschichte des SCR verschmelzen zu lassen.
(grela/kebog)
| 1. | Red Bull | 36 | 60:30 | 68 |
| 2. | RAPID | 36 | 52:30 | 62 |
| 3. | Admira | 36 | 59:52 | 55 |
| 4. | Austria | 36 | 52:44 | 54 |
| 5. | Sturm | 36 | 47:41 | 51 |
| 6. | Ried | 36 | 44:38 | 48 |
| 7. | Innsbruck | 36 | 36:45 | 45 |
| 8. | Mattersburg | 36 | 41:43 | 38 |
| 9. | Wr. Neustadt | 36 | 26:51 | 33 |
| 10. | Kapfenberg | 36 | 21:64 | 23 |
| 1. | Horn | 27 | 61:17 | 60 |
| 2. | RAPID (A) | 27 | 51:24 | 53 |
| 3. | Parndorf | 27 | 43:34 | 44 |
| 4. | Austria (A) | 27 | 55:35 | 43 |
| 5. | Sportklub | 27 | 46:43 | 43 |
| 6. | Stegersbach | 27 | 49:46 | 37 |
| 7. | Schwechat | 27 | 38:36 | 36 |
| 8. | Amstetten | 27 | 38:48 | 35 |
| 9. | Ritzing | 27 | 31:46 | 35 |
| 10. | Mattersburg (A) | 27 | 43:46 | 34 |
| 11. | Admira (A) | 27 | 36:53 | 34 |
| 12. | Neusiedl | 27 | 44:49 | 33 |
| 13. | FAC | 27 | 28:27 | 31 |
| 14. | Sollenau | 27 | 60:63 | 31 |
| 15. | Simmering | 27 | 36:46 | 31 |
| 16. | Columbia | 27 | 27:73 | 15 |

