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20.02.2012 17:50 | Alter: 88 Tag(e)
[info]Autor: jusch

Two worlds (didn't) collide – Part 300

Nach dem durchwachsenen Auftakt in Wiener Neustadt endete auch das zweite Spiel der Frühjahrssaison mit einer Nullnummer. Ein Derby, welches wohl einzig und allein aufgrund seines Jubiläumscharakters in die Geschichtsbücher eingehen wird. Von der spielerischen Note her wurde den 29.400 Zahlenden im Ernst-Happel-Stadion nämlich nur fußballerische Schonkost vom Feinsten geboten...

by Wien Energie/GEPA Pictures

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Die Favoritenrolle war aufgrund mehrerer Faktoren sehr schwer einzuschätzen: Auf der einen Seite unsere Rapid mit einer durchschnittlichen Nullnummer auf dem Sandplatz in Wiener Neustadt und enttäuschenden Ergebnissen in der Vorbereitung davor. Auf der anderen Seite die Austria mit einem 2:0-Heimsieg gegen Ried trotz der Abgänge der Schlüsselspieler Junuzovic und Barazite, dafür mit Ivica Vastic statt Karl Daxbacher auf der Trainerbank, wohl noch etwas unberechenbar zu diesem Zeitpunkt. Und in der Tabelle weiterhin nur die Nummer 2 in Wien...
Klammerte man sich vor Spielbeginn an der Statistik fest, man hätte die Favoritner vor diesem Match durchaus als Favorit einstufen können, ja eigentlich müssen: Rapid verlor nämlich die drei letzten Heimderbys allesamt, zwei davon in Hütteldorf in der Vorsaison (0:1 und 0:3 nach Spielabbruch) und eines in der 5. Runde der laufenden Saison im Prater (0:3). Von den letzten fünf Derbys im Ernst-Happel-Stadion verlor Rapid auch alle, bei drei Spielen war Rapid Gastgeber, einmal die Austria und im Cupfinale 2005 der ÖFB (Tordifferenz 2:13). Der letzte Derbysieg in Wien 2 datiert übrigens aus dem Mai 2001, Torschützen waren damals ironischerweise die späteren Austrianer Ratajczyk und Wallner.
Alleine beim Anblick dieser Statistik sollte man sich in Zukunft wohl doppelt und dreifach überlegen, wo man zukünftig seine Heimderbys austrägt...

Eine Kuriosität stellte die TV-Berichterstattung zur Jubiläumsausgabe von Grünweiß vs Violett dar: Red Bull Salzburg benötigte nach dem kräfteraubenden 0:4-Debakel gegen Kharkiw  in der Europa League zumindest zwei Tage Pause, Sky bestand (zu Recht) auf seinen TV-Vertrag und somit fand das Duell an einem Samstag statt, während der ORF zum ersten Mal seit Jahren auf eine Live-Übertragung des Derbys verzichten musste.
Eine andere Sache stand ebenfalls schon vor dem Spiel fest: Ein erstes Beach-Soccer-Derby à la Wiener Neustadt in der Vorwoche durfte man auch bei der 300. Auflage des Klassikers nicht erwarten. Der Rasen befand sich in einem guten Zustand und auch der Wettergott hatte ein Erbarmen mit den Wiener Traditionsvereinen – die Temperaturen waren erstmals seit Wochen über dem Gefrierpunkt. Somit durfte man sich (eigentlich) ein gutes Fußballspiel erwarten.
Trainer Peter Schöttel schickte seine grünweißen Mannen mit dem üblichen 4-2-3-1 auf den Rasen des Happel-Ovals, jedoch mit zwei Umstellungen gegenüber der Nullnummer in Wiener Neustadt: Der mittlerweile um einen Weisheitszahn ärmere Prager ersetzte Boris Prokopic, und der wiedergenesene Trimmel starteteauf der rechten Außenbahn statt Deni Alar.
Auf Seiten der Violetten begann Ivica Vastic bei seinem Derby-Debüt als Trainer ebenfalls mit einem 4-2-3-1. Ex-Rapidler Kienast, , der entgegen anderslautenden Berichten auch beim violetten Anhang nicht unbedingt willkommen geheißen wird und bei jedem Ballkontakt, sowie bei seiner Auswechslung in Hälfte zwei, ein lautstarkes Pfeifkonzert im Prateroval „verursachte“, wurde als Solospitze aufgeboten.
Nur vier der 22 startenden Spieler konnten sich bereits als Torschützen in einem Derby feiern lassen, auf Seiten Rapids Hofmann, Burgstaller und Katzer, bei der Austria ausschließlich Jun.

Gleich von Anpfiff weg versuchte Rapid das Spiel an sich zu reißen, aber die von Vastic eher defensiv eingestellte Austria ließ hinten kaum Chancen zu. Dafür agierten die Veilchen in der Offensive äußerst harmlos. In Minute vier versuchte sich Trimmel per Kopf, scheiterte aber am starken Heinz Lindner.
Nach der schon im Sommer angekündigten Supportverweigerung des harten Kerns in den Sektoren C/D (aufgrund des freiwilligen „Lokalitätenwechsels“) gab es dann auch tatsächlich nur vereinzelte Anfeuerungsrufe von den Längsseiten zu vernehmen. Aber auch diese sollten aufgrund der schaurigen Darbietung auf dem Platz sehr schnell verstummen und sich – wie schon beim letzten Heimderby – schnell in ein Pfeifkonzert verwandeln, welches nach dem Spiel speziell für Trainer Schöttel unverständlich sein sollte.
Ich würde an dieser Stelle gerne einige Höhepunkte der ersten Hälfte auflisten, jedoch fällt dieser Teil des Spielberichts eher trist aus. Nach den anfänglichen Bemühungen Rapids schwebte ein eher laues Offensivlüftchen über dem Prater, die Torschussausbeute auf beiden Seiten war miserabel. Die Vastic-Truppe war weiterhin hauptsächlich auf die Defensivarbeit konzentriert, wenn Gefahr im grünweißen Strafraum bestand, dann erzeugte man sie im Idealfall selbst, wie zum Beispiel bei einem ungewohnten Missverständnis zwischen Königshofer und Pichler. Pragers Weitschuss nach einer halben Stunde fand sich auf der Laufbahn des Praterovals wieder.
Im Gegensatz zum Auftakt in der Vorwoche war der Rasen dieses Mal keinen Vorwurf wert. Der traurige Kick war alleine an fußballerischen Unzulänglichkeiten festzumachen, was sich in nicht nachvollziehbaren Fehlpass-Orgien äußerte. Selbst Torhüter Lukas Königshofer ließ sich erstmals von den Unsicherheiten seiner Vorderleute anstecken – so verschätzte er sich unter anderem bei einer abgerissenen Flanke von Dilaver kurz vor der Pause. Sekunden zuvor kam Burgstaller drei Meter vor Königshofers Kontrapart Lindner alleinstehend nach einem Corner an den Ball, traf ihn allerdings nicht.
Der Pausenpfiff war für alle auf dem Rasen und alle auf den Rängen eine Erlösung. Keine Überraschung, dass Schiedsrichter Einwaller bereits pünktlich nach 45 Minuten die Mannschaften protestlos gen Kabine schicken durfte.
Eines sei gesagt: Beim Pausenspiel sah Teamchef Marcel Koller auf den Rängen mehr gefährliche Torschüsse als im ganzen Spiel... traurig, aber wahr. Insofern interessant: In keiner der beiden Mannschaften war ein Stammspieler des Nationalteams zu finden war – wohl auch eher ein Novum, zumindest in der jüngeren Derbygeschichte...

Wie Phönix aus der Asche kam Rapid dann aus der Pause und konnte in Minute 47 durch einen per Trimmels Hinterkopf verlängerten Hofmann-Freistoß die bis dahin größte Chance des Spiels verbuchen, Lindner verhindert die grünweiße Führung mit einem Superreflex.
Wer jetzt ein Hütteldorfer Offensivfeuerwerk erwartete, wurde leider (erneut) enttäuscht. Nach einer Stunde kamen auch die Veilchen erstmals richtig gefährlich vor den Kasten von Königshofer, einen Stanglpass von Klein konnte Prager wenige Zentimeter neben das Tor schieben.
Mit den darauffolgenden Einwechslungen von Alar und Nuhiu war Rapid zwar vom Papier her offensiver, aber entweder kam der letzte Pass nicht an, oder man versuchte erst gar nicht, ihn zu spielen. Bis zu Beginn der Rapid-Viertelstunde gab es weiterhin nur unbedeutendes, taktisches Geplänkel mit vielen Abspielfehlern zu sehen. Dann kam Leovac bei einem Zweikampf mit Schimpelsberger im Rapid-Strafraum zu Fall, der Elfmeterpfiff blieb aber zu Recht aus.
Nur zwei Minuten später die nächste Offensivaktion der Veilchen, aber Suttner suchte den Mitspieler erst gar nicht und so ging sein Schuss aus spitzem Winkel am Tor vorbei.
In Minute 80 dann ein „Highlight“, welches wohl auch nur bei diesem Derby die Berechtigung für einen Platz im Spielbericht findet: Burgstaller stieß bei einem Freistoß mit Lindner zusammen, Ortlechner versuchte kläglichst, die Situation Kühbauer vs. Ogris anno 1996 zu kopieren und ging Kopf-an-Kopf mit Burgstaller. Irgendwie bezeichnend für das Derby, dieser gekünstelt wirkende Versuch der Entwicklung einer Derby-Atmosphäre. Übrigens wurden beide Spieler nach einer anschließenden Rudelbildung mit Gelb bestraft.
86 lange Minuten mussten die Zuschauer auf die beste Kombination und Torchance dieser Partie warten: Nach einer Idealflanke von Nuhiu kam Trimmel alleine vor dem Austria-Tor zum Kopfball, welcher leider nur die Oberkante der Latte berührte.
Herbe Enttäuschung im Lager Rapids, denn auch der Elferpfiff nach einer versuchten Burgstaller-Finte in der Nachspielzeit blieb aus gutem Grund aus. Unter dem Strich war es ein mehr als enttäuschendes 0:0 in einem Derby, das der langen Tradition dieses Duells mit Garantie nicht gerecht geworden ist.

Bleibt nur zu hoffen, dass man in Spielen mit grünweißer Beteiligung bald wieder Tore zu sehen bekommt und der stockende grünweiße Motor mit Fahrtziel Meistertitel Nr. 33 nach anfänglichen Startproblemen doch noch durchstarten kann...


Der steinige Weg zur "Mission 33"
Leider kann ich hier bei meinem ersten Matchbericht keinen Spieler speziell unter der Lupe betrachten, ohne aufgrund mangelnder Informationen zu „verhungern“. Ich gehe also lieber auf die allgemeine Leistung der Mannschaft und deren Einstellung in den letzten Spielen ein.
Bereits in der Winterpause musste man überraschend schwache Ergebnisse gegen die Ostligisten Sportklub und FAC hinnehmen, auch beim Trainingslager in Portugal konnte man nur einen Sieg gegen einen lokalen Drittligisten verbuchen. Testspiele sagen allerdings nicht viel über die Leistungen bei Pflichtspielen aus, was man bei unserer Mannschaft schon öfters gesehen hat. Nach den beiden ersten Runden in der Meisterschaft weiß man jedoch noch immer nicht, wo man wirklich steht. Nach der durchschnittlichen Nullnummer in Wiener Neustadt folgte eine noch schlechtere gegen die Veilchen aus Favoriten. Ein Derby, bei dem sich wohl jeder der 29.400 Anwesenden nicht sicher war, ob man nun wirklich ein Spiel der höchsten Spielklasse des Landes gesehen hat.
Woran liegt es, dass einzelne Spieler – wie zum Beispiel Heikkinen – auf einem ordnungsgemäßen Rasen regelmäßig unnötige Fehlpässe produzieren, die den Spielaufbau komplett zerstören? Abgesehen von diesen fußballerischen Anfängerfehlern muss aber trotz Tabellenplatz 1 auch das 4-2-3-1-System hinterfragt werden. Die Kritiker werden immer lauter, und speziell gestern war zu sehen, dass oftmals die wichtige Anspielstation im Offensivspiel fehlte, weil auch Burgstaller es sehr oft über die Seite versuchte und kein Goalgetter in der Mitte parat war, der die letzte Flanke oder einen letzten Pass verwerten konnte bzw. hätte können.
Im Endeffekt kann man nur für eine baldige Besserung im grünweißen Offensivspiel beten. Und es bleibt zu hoffen, dass Peter Schöttel nicht das „Weber-Trauma“ erleidet und wegen zu vieler Unentschieden am Ende den (33.) Meistertitel verliert. Noch ist aufgrund der weiterhin schwächelnden Konkurrenz nichts verloren und auf der Habenseite steht nach wie vor Tabellenplatz 1. Aber es müssen schon sehr bald wieder Siege folgen, um das ganz große Ziel weiter vor Augen haben zu dürfen.

RAPIDLER DES SPIELS:
Michael Schimpelsberger
Bei diesem schwachen Derby noch am ehesten hervorzuheben. Zeigte Einsatz und versuchte oftmals, sich in die Offensive einzuschalten. Schade, dass ausgerechnet er aufgrund der fünften gelben Karte nächste Woche in Graz pausieren muss.

(jusch)


MEISTERSCHAFT 2011/2012, 21. RUNDE
SK RAPID WIEN – FK Austria Wien 0:0
Ernst-Happel-Stadion, 29.400 Zuschauer, SR Einwaller

SK RAPID WIEN (4-2-3-1): Königshofer – Schimpelsberger, Sonnleitner, Pichler, Katzer – Heikkinen (82. Kulovits), Prager (63. Nuhiu) – Trimmel, Hofmann, Drazan (69. Alar) – Burgstaller
Ersatzbank: Payer, Patocka, Thonhofer, Prokopic
Trainer: Peter Schöttel

Austria (4-2-3-1): Lindner – Dilaver, Margreitter, Ortlechner, Suttner – Holland, Liendl (71. Simkovic) – Gorgon (46. Klein), Jun, Leovac – Kienast (62. Tadic)
Ersatzbank: Kardum, Alexander Grünwald, Hlinka, Stankovic
Trainer: Ivica Vastic

Gelbe Karten: Schimpelsberger (41. Foul), Burgstaller (80. Unsportlichkeit); Dilaver (47. Foul), Klein (65. Kritik), Simkovic (77. Foul), Ortlechner (80. Unsportlichkeit)

Wichtige Vorkommnisse:
Rapid beginnt im Gegensatz zur Partie in Wiener Neustadt mit zwei Umstellungen: Prager ersetzt Prokopic im defensiven Mittelfeld und Christopher Trimmel startet statt Deni Alar im rechten Mittelfeld
4‘ Trimmel scheitert nach einem Eckball per Kopf an Lindner
32‘ Prager kommt nach einem Eckball unbehindert zum Ball und schießt diesen meterweit über das Austria-Gehäuse
41‘ Schimpelsberger sieht Gelb und fehlt somit beim wichtigen Auswärtsspiel gegen Sturm Graz
43‘ Burgstaller trifft nach einem Getümmel im Strafraum nach einem Eckball aus knapp drei Metern den Ball nicht
44‘ Eine anscheinend ungefährliche Flanke von Dilaver senkt sich Richtung Tor, Königshofer verschätzt sich, der Ball geht aber glücklicherweise vorbei
45‘00‘‘ Der erlösende Pausenpfiff, pünktlichst erfolgt durch Schiedsrichter Einwaller
47‘ größte Chance bis dato durch Trimmel, der einen Hofmann-Freistoß per Hinterkopf verlängert, aber Lindner pariert glänzend
60‘ Klein setzt sich auf der rechten Seite gut durch, den versuchten Pass auf Jun klärt Prager in höchster Not zur Ecke
63‘ Trainer Schöttel bringt Nuhiu für Prager, Rapid von nun an zumindest auf dem Papier offensiver
76‘ Leovac kommt bei einem Zweikampf mit Schimpelsberger im Strafraum zu Fall, der gewünschte Elfmeterpfiff bleibt gerechterweise aus
78‘ Der mit Turban ausgestattete Suttner versucht sich mit einem Schuss aus spitzem Winkel, verfehlt das Tor jedoch knapp
80‘ Zusammenprall zwischen Burgstaller und Lindner, infolgedessen Ortlechner sich mit Burgstaller anlegt, nach einer Rudelbildung sehen beide Spieler Gelb
86‘ Nach Idealflanke von Atdhe Nuhiu vergibt Trimmel den Matchball, weil sein Kopfball aus kurzer Distanz nur die Oberkante der Latte streift
87‘ Klein mit einem Volleyschuss, jedoch viel zu zentral auf das Tor von Königshofer
90‘ Burgstaller geht auf der linken Seite in den Strafraum und hakt sich dabei bei Dilaver und Holland ein – der Elferpfiff bleibt auch ihm zu Recht verwehrt


STATISTIK:
Ballbesitz: 48%/52%
Torschüsse: 14/4
Eckbälle: 8/5
Fouls: 24/15
Abseits: 3/2


SPIELERBEWERTUNGEN:
Kurier
Königshofer (3) – Schimpelsberger (2), Sonnleitner (3), Pichler (4), Katzer (3) – Heikkinen (4) (82. Kulovits, 0), Prager (4) (63. Nuhiu, 3) – Trimmel (3), Hofmann (3), Drazan (4) (69. Alar, 3) – Burgstaller (3)
Kronen Zeitung
Königshofer (2) – Schimpelsberger (3), Sonnleitner (3), Pichler (2), Katzer (3) – Heikkinen (2) (82. Kulovits, 0), Prager (2) (63. Nuhiu, 0) – Trimmel (2), Hofmann (2), Drazan (2) (69. Alar, 0) – Burgstaller (3)


NÄCHSTES SPIEL:
Meisterschaft 2011/12, 22. RUNDE
SK Sturm Graz vs SK RAPID WIEN (Samstag, 25.02.2012, 18:30)


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Forza-Rapid-Quartett

Das doppelte Dutzend ist voll

Mo, 14. Mai 2012

SAISON 2011/12


1. Red Bull 36 60:30 68
2. RAPID 36 52:30 62
3. Admira 36 59:52 55
4. Austria 36 52:44 54
5. Sturm 36 47:41 51
6. Ried 36 44:38 48
7. Innsbruck 36 36:45 45
8. Mattersburg 36 41:43 38
9. Wr. Neustadt 36 26:51 33
10. Kapfenberg 36 21:64 23

RAPID & ICH

Andy Burger

Dezember 2011 [mehr]

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1. Horn 27 61:17 60
2. RAPID (A) 27 51:24 53
3. Parndorf 27 43:34 44
4. Austria (A) 27 55:35 43
5. Sportklub 27 46:43 43
6. Stegersbach 27 49:46 37
7. Schwechat 27 38:36 36
8. Amstetten 27 38:48 35
9. Ritzing 27 31:46 35
10. Mattersburg (A) 27 43:46 34
11. Admira (A) 27 36:53 34
12. Neusiedl 27 44:49 33
13. FAC 27 28:27 31
14. Sollenau 27 60:63 31
15. Simmering 27 36:46 31
16. Columbia 27 27:73 15
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