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Andy mit seinem Liebling Steffen Hofmann.

Andys Sohn Pascal, ein echter Kämpfer!

Andys Neffe Sebastian deckt sich stilecht zu.

Andys Eltern im Hanappi-Stadion.

Rapid & Ich

PROFIL

Name
Andy Burger
geboren
26. Juli 1983
Familienstand
ledig
aktueller Wohnort
1050 Wien
Hobbies
mein Sohn, Rapid, Fußball, Kino, Freunde treffen

FRAGEBOGEN

| Rapid-Fan seit?
1996. Vorher habe ich zwar die Rapid- und Fußball-Leidenschaft meines Vaters mitverfolgt, konnte mich als junger Bub aber noch nicht mit diesem Sport identifizieren. Das hat sich dann aber zunehmend in Interesse verwandelt, und seit meinem ersten Spiel im Hanappi-Stadion kann ich sagen, dass ich glühender Rapid-Fan bin! | Erstes Hanappi-Erlebnis? Mein Vater hat mich 1996 zum ersten Mal ins Stadion mitgenommen. Das war das 6:0 gegen Ried. Wir sind damals auf der West-Tribüne gewesen, es hat noch keine Überdachung gegeben und die alte Anzeigetafel war auch noch da. | Stammplatz/Lieblingsplatz im St. Hanappi? Mittig auf der Süd-Tribüne. Ich liebe die Stimmung auf der West, wollte aber die Spiele besser mitverfolgen können. Außerdem sehe ich die Choreografien von meinem Platz aus sehr gut und kann sie fotografieren. Inzwischen würde ich meinen Platz nicht mehr hergeben! Dort sitze ich mit einer Gruppe von ca. zehn Leuten und habe jedes Mal einen Riesenspaß. | Mitglied seit? 2004. | Abonnent seit? 2004/05. Ab 2003 war ich schon bei jedem Heimspiel, allerdings immer mit Einzelkarten. Da habe ich mir gedacht: „Jetzt nimmst du dir ein Abo, du Trottel!“ (lacht) Seitdem bin ich auf allen Liga-Matches, egal ob zuhause oder auswärts. | Was mich mit dem Rapid-Virus infiziert hat? Nach meinem ersten Stadionbesuch bin ich mit Bekannten, die einen Fanklub in Kilb (Bezirk Melk) haben, öfters nach Hütteldorf gefahren. Wenn sie einmal nicht ins Stadion gefahren sind, war ich „angefressen“ und habe alles via Teletext mitverfolgt. Irgendwann habe ich damit begonnen, alleine mit dem Zug nach Wien zu fahren. Auch auswärts war ich immer öfter mit dabei. Da ist es mir nicht nur einmal passiert, dass ich gegen Mitternacht in Hütteldorf angekommen bin und bis um fünf Uhr in der Früh auf den ersten Zug warten musste! Seit ich in Wien lebe, hat sich das alles zum Positiven verändert. | Weshalb ich auf die Rapid steh’? Wegen dem Zusammenhalt! Im Stadion findet man die verschiedensten Generationen, Stadt- und Landmenschen. Das und der Kampfgeist der Mannschaft, die niemals aufgibt – das alles hat mich immer schon inspiriert! | In welcher schwierigen Situation mir Rapid geholfen hat? Ich habe mich in diesem Mai von meiner Frau getrennt. Dass ich meinen Buben nicht mehr gesehen habe, wenn ich bei der Türe hereingekommen bin, war schon eine Wahnsinns-Umstellung! Wenige Wochen später hatte er plötzlich eine schwere Blut-Krankheit, wäre mir fast in meinen Armen weggestorben. Meine Eltern, mein Bruder, meine Schwägerin – sie alle haben mir sehr geholfen. Ohne sie hätte ich diese Situation nie gemeistert, genau so wenig wie ohne Rapid! Ich wollte mich nicht komplett hängen lassen und bin weiter auf die Matches gegangen. Bei den Auswärtsfahrten hat mich der Janda Hans immer aufgemuntert, was mir auch irrsinnig geholfen hat. Und auch wenn ich meine private Situation im Stadion nie ganz ausblenden konnte, hat mir Rapid sehr viel Kraft gegeben. Inzwischen geht es meinem Sohn wieder gut, und auch mit meiner Ex-Frau, die sich aufopfernd um unser Kind gekümmert hat, habe ich eine gute Basis. | Lieblings-Rapid-Elf aller Zeiten? Konsel – Schöttel, H. Weber, Ivanov – Panenka, Hofmann, Savicevic, Kühbauer – Krankl, R. Wagner, Hoffer. Carsten Jancker taugt mir auch extrem, aber letztlich war René Wagner doch mehr Rapidler! | Mein ewiger Held/All time favourite? Privat mein Kind, in Sachen Rapid Steffen Hofmann! Er ist ein Familienmensch, ein Star zum Anfassen. Dass er sich immer die Zeit für seine Fans nimmt, fasziniert mich. Ich möchte gar nicht wissen, wieviele Termine er im Jahr hat. | Rapid ist... ... mein Leben, gemeinsam mit meinem Kind! Ohne Rapid möchte ich nicht mehr durchs Leben gehen. Hier kann ich abschalten, meine Sorgen vergessen und einfach Spaß haben und Spannung erleben. Ich trinke nicht, rauche nicht – meine Droge ist Rapid! | Schönste Meisterschaft? Als Rapid-Fan habe ich zwei miterlebt. Der Titel 2005 war mein schönster, weil es auch mein erster war. Es war die erste Meisterschaft nach neun Jahren Pause, und aufgrund des Mitlebens von Josef Hickersberger war er besonders emotional. Die Meisterfeiern im Prater und dann am Rathausplatz waren einfach ein Traum! | Geilster Sieg aller Zeiten? Das 1:0 zuhause gegen Aston Villa. Die Stimmung war unglaublich – so gebrodelt hat es noch nie für mich! Die Atmosphäre war aber auch gegen Famagusta genial, auch wenn wir letztlich ausgeschieden sind. Ich erinnere mich noch an das Transparent auf der West – „Aufholjagd“! | Erster Fan-Artikel? Ein Heimtrikot – die Diadora-Dress mit dem Bank-Austria-Logo. | Bestes Vereins-Trikot? Jedes Trikot hat etwas für sich! Aber das weiße mit den grünen Nadelstreifen gefällt mir persönlich am besten. Mir ist wichtig, dass es nicht zu grün ist – das weiße Element sollte immer ganz klar vorhanden sein. | Versäumtes Erlebnis mit Rapid? Das 7:0 in Salzburg. Mir tut es heute noch weh, dass ich nicht dabei war! Ich habe mich so sehr auf dieses Spiel gefreut, und dann musste ich zuhause bleiben und absagen. So habe ich dieses Wahnsinns-Match krank vor dem Fernseher miterlebt und konnte es nicht glauben. | Was die Familie dazu sagt? Für meinen Vater war es ziemlich normal, weil er früher selbst oft im Stadion war. Meine Mutter musste sich an den „Rapid-Wahnsinn“, der sich bei mir zu entwickeln begann, erst gewöhnen. Inzwischen fiebert sie zuhause beim Teletext mit, auch wenn sie nicht sehr regelkundig ist. Und alle paar Monate nehme ich sie beide mit ins Stadion. So haben sie zum Beispiel Ende 2009 den 4:1-Triumph gegen die Austria live miterlebt. Und gegen die Admira nehme ich sie wieder mit und verbinde das mit einem Besuch im „Rapideum“. Inzwischen wissen und akzeptieren sie auch, dass ich von einer Geburtstagsfeier abrauschen muss, wenn an diesem Tag Rapid spielt... | Das größte Trauma? Das Didulica-Foul an Axel Lawarée hat mich sehr berührt! Im Fernsehen habe ich noch viel mehr als im Stadion gesehen, wie schlimm diese Szene eigentlich war. Didulica hat Axel brutalst gefoult und dann auch noch den Schal, den die Ultras immer ins Tor hängen, auf die Laufbahn geworfen. Mehr Provokation geht nicht! Was dann ein halbes Jahr später im Horr-Stadion passiert ist, hat vielleicht schlimm ausgeschaut, war aber eine verständliche Folge seines Verhaltens. Für mich ist er ein Verbrecher, der keine Strafe bekommen hat. Und die Austria-Fans vergöttern ihn – das verstehe ich nicht! Ich werde das alles nie vergessen und Didulica immer verabscheuen. Hoffentlich wird er nie Tormanntrainer bei der Austria, weil ich seine Visage möglichst nie mehr sehen will! | Meine liebste Auswärtsfahrt? Innsbruck – weil ich das Stadion mag und es die längste Strecke ist! Die Stimmung im Bus ist immer toll und ich kann mich mit meinen Leuten ausgiebig über Rapid unterhalten. International war ich in Brügge mit und möchte das in Zukunft intensivieren. Bislang habe ich diesbezüglich wegen meiner Familie zurückgesteckt. Eine zukünftige Partnerin muss aber akzeptieren, wenn ich auch international mitfliege! | Mein schönstes Erlebnis mit Rapid? Die beiden Meistertitel und die darauffolgenden Feiern. Jeder, egal ob von der Süd oder der West, ist sich in den Armen gelegen! Das sind einfach Bilder und Erlebnisse, die mir ewig in Erinnerung bleiben werden. | Welchem aktuellen Spieler ich ein Denkmal bauen würde? Steffen Hofmann, ganz klar. Rapid muss versuchen, ihn auch nach Beendigung seiner Karriere im Verein zu halten! | Und welcher dürfte sofort wieder abzischen? Schwierig zu sagen. Einen Spieler, den ich niemals verpflichtet hätte, war Sammy Ipoua, weil er dem Verein mehr geschadet als geholfen hat. Zu hinterfragen ist auch der Kauf von Christoph Saurer. Wenn man 300.000 Euro investiert, sollte man wissen, was man von einem solchen Spieler will. | Welchen Spieler ich als Gewinner der Euro-Millionen für die Rapid kaufen würde? Messi! Wobei ich gar nicht soviel gewinnen könnte, um ihn mir für Rapid zu leisten. Mir gefällt an ihm, dass er trotz seiner Genialität am Boden geblieben ist. Er liebt seinen Verein, setzt sich für soziale Projekte ein – solche Spieler faszinieren mich! | Bester Fangesang? Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber wenn wir verlieren und am Schluss „Marmor, Stein und Eisen bricht...“ gesungen wird, berührt mich das einfach sehr! Ein „Die Nummer 1 in Wien sind wir!“ nach einem Derbysieg gefällt mir aber natürlich auch. Es sind eigentlich die Oldschool-Gesänge, die mir am meisten taugen. | Drei Träume für die Zukunft mit Rapid? (1) Ich will die Mannschaft wieder in der Europa League mitmischen sehen. (2) Wichtiger: Nach dem 22. Mai will ich wieder den Zusammenhalt und die Stimmung von früher miterleben, auch wenn es inzwischen schon wieder viel besser geworden ist. (3) Keine Medienhetze mehr! In letzter Zeit wurde zu oft mit zweierlei Maß gemessen, Rapid und seine Fans werden oft wie Verbrecher behandelt. | Football Attitude? Lasst uns unsere Fankultur leben! Man braucht Polizei rund ums Stadion, aber sie sollten raus dem Stadion und möglichst weit weg davon. | Mein Motto für die Zukunft? Stadionverbote sind keine Lösung! Der 22. Mai wurde wie ein Bürgerkrieg dargestellt, was eine maßlose Übertreibung war. Auch im Verein muss sich jeder bewusst sein, dass die West einen großen Teil zu den Erfolgen der letzten Jahre beigetragen hat. |


Liebe LeserInnen!
Wenn Ihr Lust habt, Euch auf meiner Homepage hochoffiziell als Rapid-Fans zu outen, dann schreibt mir doch einfach eine Mail und schickt sie mir auf

» gregor.labes(at)gmail.com

Die Voraussetzung für eine Veröffentlichung ist eine Art Passfoto, das Euch zeigt, die Beantwortung von zumindest drei Viertel des Fragebogens und zwei bis vier Fotos mit Text, die Euch im Zusammenhang mit Rapid wichtig erscheinen. Geplanter Veröffentlichungs-Termin ist immer der 21. eines Monats.
Also - traut Euch und seid's motiviert! Ich freue mich jedenfalls schon auf Euer Mitwirken!
Grünweiße Grüße,
Euer Rapid-Gregor.

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Forza-Rapid-Quartett

Das doppelte Dutzend ist voll

Mo, 14. Mai 2012

SAISON 2011/12


1. Red Bull 36 60:30 68
2. RAPID 36 52:30 62
3. Admira 36 59:52 55
4. Austria 36 52:44 54
5. Sturm 36 47:41 51
6. Ried 36 44:38 48
7. Innsbruck 36 36:45 45
8. Mattersburg 36 41:43 38
9. Wr. Neustadt 36 26:51 33
10. Kapfenberg 36 21:64 23

RAPID & ICH

Rudi Mazagg

November 2011 [mehr]

Archiv-Kalender


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REGIONALLIGA OST


1. Horn 27 61:17 60
2. RAPID (A) 27 51:24 53
3. Parndorf 27 43:34 44
4. Austria (A) 27 55:35 43
5. Sportklub 27 46:43 43
6. Stegersbach 27 49:46 37
7. Schwechat 27 38:36 36
8. Amstetten 27 38:48 35
9. Ritzing 27 31:46 35
10. Mattersburg (A) 27 43:46 34
11. Admira (A) 27 36:53 34
12. Neusiedl 27 44:49 33
13. FAC 27 28:27 31
14. Sollenau 27 60:63 31
15. Simmering 27 36:46 31
16. Columbia 27 27:73 15
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